Ausstellung: "Fritz Kuhr - Der Raum zwischen den Dingen
Fritz Kuhr ist ein neugieriger, geselliger und begabter junger Mensch, als er sich, 1899 in Lüttich geboren, als 23-Jähriger der Laienkünstlergruppe um Otto Pankok anschließt. Angezogen von den Werken Wassily Kandinskys und Lásló Moholy-Nagys und später auch Paul Klees geht er 1923 nach Weimar, studiert am Bauhaus Malerei und lehrt im Anschluss selbst dort gegenständliches Zeichnen, Akt, Figur und Porträt. Anfang der 1930er Jahre nimmt Fritz Kuhr auch auf Vermittlung von Ernst Ludwig Kirchner an wichtigen Ausstellungen teil.
Die Ausstellung thematisiert die künstlerische Herkunft Kuhrs ebenso wie die Auswirkungen von Diffamierung und Repression seines weiteren Kunstschaffens unter dem Einfluss der Nationalsozialisten. Die wenn auch fälschliche Diffamierung als Jude sowie die Enfernung seiner „entarteten“ Arbeiten aus öffentlichen Sammlungen führen Fritz Kuhr, der von nun an die Berliner Öffentlichkeit meidet und sich ins Umland zurückzieht, in die innere Emigration. In den Berliner Bombennächten wird ein großer Teil seines Werkes zerstört. Fritz Kuhr stirbt 1975 in Berlin.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
ermäßigt: 3,50 €
Kinder: frei
Mitglieder der Jacob Pins Gesellschaft: frei
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